Reisen Live


Touristische Neuorientierung

Der Tourismusstandort Österreich ist seit seinen Anfängen unzertrennlich mit der Geschichte des Schilaufs verbunden. Dort, wo die ersten Schischulen Europas entstanden, kommen auch heute noch die meisten Gäste hin, um ihren Wintersporturlaub zu verbringen. Dabei handelt es sich zu einem Großteil um Gäste aus dem europäischen Ausland. Aber auch die Österreicherinnen und Österreicher haben in den letzten Jahren ihre Heimat verstärkt als Winterurlaubsort entdeckt. Annähernd jeder vierte Österreicher verbrachte demnach dieses Jahr mindestens drei Tage in einem österreichischen Winterschigebiet und leistete damit seinen Beitrag zur imposanten Wirtschaftsleistung, die in diesen Monaten in bestimmten Regionen erzielt wird.

Doch nicht nur mit dem Schilauf gelingt es den österreichischen Verantwortlichen aus dem Tourismusbereich Jahr für Jahr viele Gäste in ihr Land zu locken. Längst hat man sich in dieser Sache weiterentwickelt und mit einzelnen modernen touristischen Aspekten ein zweites Standbein geschaffen. Eines dieser heute sehr bedeutenden Standbeine ist das Thema Wellness. Wellness spielt vor allem in Vorarlberg eine große Rolle wenn es darum geht, das Sommerloch an Nächtigungen und Gästen zu stopfen. So entstanden in der Region rund um den Arlberg in letzter Zeit etliche neue Hotels, die ihre Angebote speziell diesem Thema widmen. Diese Hotels am Arlberg sind aber heute nicht nur in den Sommermonaten beliebte Domizile für Gäste aus dem In- und Ausland. Jene Gäste, die in den Wintermonaten zum Schilauf in die Region um den Arlberg kommen, genießen es, sich an den Abenden beim täglichen Wellnessprogramm von den körperlichen Strapazen auf den Pisten erholen zu können.

An diesem Beispiel lässt sich sehr gut erkennen, mit welcher Nachhaltigkeit sich eine Region touristisch weiterentwickeln und verändern kann. Wellness gilt heute neben dem Schilauf als das wichtigste Motiv für einen Aufenthalt in Vorarlberg. Dass dadurch in der Region um den Arlberg nicht nur die Hotels, sondern auch viele andere Wirtschaftsbetriebe und die Bevölkerung selbst profitieren können, muss an dieser Stelle wohl nicht extra erwähnt werden.

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